Klassische Herrenmode und das süße Leben.



Der „Al Capone“ – 20er-Jahre-Outfit #1

20er-Jahre-Partys und ähnliche Abendveranstaltungen ziehen ein immer größer werdendes Publikum an. Gelegentlich werde ich nach Herrenkleidungstipps für solche Events gefragt. Das möchte ich zum Anlass nehmen eine kleine Trilogie zu diesem Thema mit euch zu teilen.
Die goldenen Zwanziger waren kleidungstechnisch ausgesprochen vielseitig. Deswegen werde ich nicht nur ein einziges, prototypisches Outfit präsentieren, sondern eben drei. Um einige Klischees komme ich dabei nicht herum.

Eine Ideen-Übersicht zur Mode der 20er Jahre (z.B. für Partys) findet ihr nebenbei hier: Die Herrenmode der 20er Jahre.

Wie werde ich zum Gangster?

Nummer eins meiner Auswahl ist der „Al Capone“. Wer einen Nadel- oder Kreidestreifenanzug besitzt, kann diesen auf jeden Fall auch zu einer solchen Veranstaltung tragen. Egal ob Blau, Grau oder Schwarz. Mit solchen Anzügen verbinden viele vor allem den nordamerikanischen Ableger der Cosa Nostra, der in der Prohibitionszeit besonders umtriebig war.
Darüber hinaus sollte man zum Nadelstreifenanzug unbedingt Langbinder und keinen Querbinder tragen. Ein Hut (Fedora) ist stets ein Bonus, wobei er in geschlossenen Räume abgenommen werden sollte. Weitere Accessoires, die den Gesamteindruck aufwerten, sind Knopfluchblume, Einstecktuch, Manschettenknöpfe, Taschenuhr und vor allem Kragennadel.

Foto von Kamerakata

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1 Kommentar

  1. Andrej Pfeiffer-Perkuhn 18. Juli 2017

    Wichtig ist, dass der Hut möglichst grau sein sollte. Al Capone soll seine Mitarbeiter stets aufgefordert haben graue Hüte zu tragen um von den normalen Bürgern unterscheidbar zu sein. Ob das wahr ist, kann ich nicht sagen, aber der graue Fedora muss seinerzeit geradezu ikonisch gewesen sein.

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