Klassische Herrenmode und das süße Leben.



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168 Kommentare

  1. Urs 7. August 2020

    Schade. Genau diese Balmorals gibt es bei Meermin nicht mehr.

  2. Georg 31. Juli 2020

    Bei mir zieht sich die Hose hinten zu sehr nach hoch und vorne fällt sie ab, wenn ich Hosenträger trage.

    Vermutlich ist das Problem, dass die heutigen Hosen einfach so tief geschnitten sind, dass sie sie nicht unbedingt für Hosenträger eignen.

    Fishtail-Hosen sind klasse. Nur gibt es die kaum.

    Hast du wohl irgendwelche Einkaufstipps?
    Habe nur bei Suitsupply einige wenige gefunden, dafür aber auch für knapp 200 EUR.

    • Vintagebursche 31. Juli 2020 — Autor der Seiten

      Gut verarbeitete Hosen, insbesondere Fishtail, gibt es kaum unter 200 Euro, weil Arbeitskraft und Material nun mal einen gewissen Wert haben. Am ehesten findet man sowas noch Second-Hand, aber da gibt es kein Patentrezept. Flohmärkte, eBay und die lokalen Second-Hand-Läden erfordern Geduld.

  3. Alex 27. Juli 2020

    Welcher Anlass ist Ideal für einen Smoking außer auf Mottopartys? Generelle Abendgarderobe?

    • Vintagebursche 28. Juli 2020 — Autor der Seiten

      So ist es. Smoking ist formelle Abendgarderobe, auch bekannt als Black Tie.

  4. Peter 11. April 2020

    Mahlzeit! Eine Frage: Ich finde, Hosenträger sehen zu Gürtelschlaufen ja „bescheiden“ aus. Wenn ich eine Hose daher nur mit Trägern tragen möchte, soll ich dann die Schlaufen abmontieren lassen? Bzw geht das gut, sodass es trotzdem nach was aussieht?
    Was wäre Ihre Idee?
    Gruß aus Österreich!

    • Vintagebursche 11. April 2020 — Autor der Seiten

      Gürtelschlaufen sind meistens oben an den Hosenbund aufgenäht (da bekommt man sie mit einem Nahtauftrenner leicht runter), aber unten in die Naht versenkt, welche die Hosenbeine mit dem Hosenbund verbindet. Da gibt’s dann zwei Möglichkeiten die Schlaufen herauszulösen: 1. einfach abschneiden – das geht schnell, aber sieht unsauber aus / 2. die Naht an diesen Stellen öffnen, die Schlaufen herausholen und dann die Naht wieder schließen – das sieht gut aus, aber ist eine ganz schöne Frickelarbeit.

  5. Linus 10. April 2020

    Hallo Niklas,
    Kann ich den Kragen nicht auch einfach abschneiden ? Wenn der abnehmbare Kragen darüber kommt, sieht man es ja nicht, wenn Schnitt nicht so sauber ist.
    Und, wenn ich es richtig verstanden habe, machst du ein Video über einen selbstgemachten abnehmbaren Kragen. Gibt es das schon ?
    Viele Grüße
    Linus

    • Vintagebursche 11. April 2020 — Autor der Seiten

      Wenn man den Kragen auch abschneiden, muss dann aber dafür sorgen dass der Stoff nicht ausfranst, z.B. mit einem Zickzack-Stich. Das sieht man dann schon. Ich würde es nicht empfehlen.
      Das Video zum Kragen selber nähen gibt es noch nicht, bisher nur wie man ein Hemd entsprechend vorbereitet.

  6. Chris 31. März 2020

    Guten Tag,

    Ich habe heute das Buch bekomme und bin positiv überrascht über die schnelle Lieferung ( dauerte nur 1,5 Wochen ab Bestellung).
    Zusätzlich freue ich mich über die hohe Qualität des Buches selten ein so schönes Nähbuch gesehen.

    Danke

  7. Ares 21. März 2020

    Guten Tag,

    Wie lange waren bei Ihnen die Lieferzeiten (Bestellung bis Ankunft)?

    Grossartiger Blog! Danke!

    • Vintagebursche 22. März 2020 — Autor der Seiten

      In Sachen Lieferzeit konnte ich tatsächlich nicht meckern. Die Anzüge waren jedes Mal innerhalb von ca. 3 Wochen bei mir.

  8. Stoffsuchti 11. März 2020

    Hallo Vintagebursche

    Wir haben beinahe Mitte März. Und als Vorbesteller, der bereits bezahlt hat, habe ich von euch keine proaktive Kommunikation zum Stand der Produktion und voraussichtliches Lieferdatum erhalten. Das macht mich misstrauisch. Man muss in Vorleistung gehen, es wird aber nicht transparent und proaktiv informiert 🙁

    • Vintagebursche 12. März 2020 — Autor der Seiten

      Hallo Stoffsuchti,
      wir kommunizieren unseren aktuellen Arbeitsstand ausgesprochen regelmäßig auf unseren Facebook- und Instagram-Seiten. Auch neue Liefertermine und ein Erklärvideo sind auf dieser Vorbestellungsseite hinzugefügt worden. Lediglich auf E-Mails haben wir verzichtet, da so eine Art Newsletter von den meisten als lästig empfunden wird. Was hast du also erwartet?

  9. Thommy 2. März 2020

    Hallo, erscheint das Buch wie geplant? Ich hatte es vorbestellt und extra Ende März einen Nähkurs gebucht 🙂

    • Vintagebursche 3. März 2020 — Autor der Seiten

      Es erscheint voraussichtlich (wie aktuell angegeben) Mitte März. Wir sind allerdings von der Druckerei abhängig, können dafür also nicht garantieren.

  10. Kevin 12. Februar 2020

    Hallo Vintagebursche,

    Habe dein Buch vorbestellt und bin inzwischen umgezogen – kann ich dir meine neue Adresse per mail schicken?

    Beste Grüße,

    Kevin

    • Vintagebursche 13. Februar 2020 — Autor der Seiten

      Ja natürlich. Schick mir ne Mail und wir ändern das im Bestellsystem. 🙂

  11. Pixie 11. Februar 2020

    Hi,
    tolle Seite und Outfits! Bei den Bildern muss man ja zweimal hinschauen, bevor man sieht, dass da nicht Arthur Shelby sieht!
    Köln ist für mich um die Ecke,da werde ich mal schauen, was für die Damen der Schöpfung so möglich ist!
    Vielen Dank und liebe Grüße,
    Pixie

  12. Amito 9. Februar 2020

    Jetzt kann das Buch kommen, die Nähmaschine ist gekauft, die ersten Nähversuche von Erfolg gekrönt und der Stoff für eine Weste gekauft… Wenn das nix wird…?

  13. Adam 2. Februar 2020

    Hallo, der abgebildete Leinen Dreiteiler ist wie erwähnt von Hockerty-ist das Jackett gefüttert oder umgefüttert?
    In deinem Sommeranzug Blog Beitrag erwähnst du, dass die Form oft bei ungefütterten Jacketts verloren geht.
    Wie ist deine Erfahrung mit dem Hockerty Jackett, was empfiehlst du in diesem konkreten Fall?

    • Vintagebursche 3. Februar 2020 — Autor der Seiten

      Hallo Adam, zu meinen Erfahrungen mit Hockerty gibt es einen eigenen Beitrag: Erfahrungen mit Hockerty Maßanzügen
      Das abgebildete Leinenjackett ist gefüttert. Da die Front des Jacketts eine geklebte Einlage hat, ist sie nicht sehr atmungsaktiv, aber behält auf jeden Fall ihre Form. Der Karo-Anzug im Sommerbeitrag hat keine Einlage in der Front und wirkt deswegen flattrig.

  14. Christian 29. Januar 2020

    Hallo Niklas,
    sehr interessante Seite.
    Ich möchte mir ein Outfit für eine 20er Jahre Party zusammenstellen. Natürlich könnte ich mir im Verleih oder 0815 Shop was holen aber dieser Polyester-Plunder … Neee
    Wenn dann soll es schon vernünftig sein. Eigentlich dachte ich an was was die Arbeiter in den 20ern getragen haben. Hemd, Schiebermütze, Hosenträger … welche Hose? wahrscheinlich auch keine Weste – dann könnte ich mir ja auch die Hosenträger schenken.
    Wobei mir die rund ausgeschnittenen Westen gut gefallen habe sie aber noch nirgends gefunden – ich lehne Amazon kategorisch ab –
    Dank dir für Tipps.
    Christian
    P.S. kennst du RT?

    • Vintagebursche 30. Januar 2020 — Autor der Seiten

      Bei Vecona Vintage und Retronia gibt es Knickerbocker, allerdings auch nur mit Kunstfaser-Anteil. Eine Ideallösung erhälst du aktuell vermutlich nur, wenn du entweder selbst nähst (unser demnächst erscheinendes Buch wäre eine Hilfe) oder du beauftragst einen Maßschneider damit.
      Die Hosenträger haben übrigens die Funktion die Hose zu halten. Sie zu tragen ist also auch mit Weste anzuraten. Von einem Gürtel unter der Weste kann ich nur abraten – der trägt ungünstig auf.

  15. Daniel 17. Januar 2020

    Hallo,

    was muss ich bei der Wahl eines passenden Mantels, zu einem Outfit mit Kniebundhose und Kniestrümpfen beachten?

    • Vintagebursche 20. Januar 2020 — Autor der Seiten

      Eine Kniebundhose als praktische Sport-/Freizeitbekleidung und ein Mantel als eher unpraktische, formelle Bekleidung schließen sich mehr oder weniger aus. Zur Kniebundhose gehören Sportjacken, z.B. ein Norfolk-Jackett.

  16. Michael 12. Januar 2020

    Vielen herzlichen Dank für die Quellennachweise. Ich habe Darcey bisher nicht gekannt. Wenn die Teile dann auch so passen und aussehen wie gezeigt kenn ich einen neuen Einkäufer. Toll
    “ Das kann teuer werden ! “ Grüße

  17. Cornelius 4. Januar 2020

    Hallo Niklas!

    Der Artikel ist wirklich sehr informativ und hat mich dazu hingerissen, mich weiter mit dem Thema Taschenuhr zu beschäftigen.

    Nun habe ich gelesen, dass der in korporierten Kreisen getragene Zipfelbund seinen Ursprung mutmaßlich in der Verwendung als Chatelaine hat. Ersetzte in diesem Falle also das Couleurband die Kette in Gänze oder wurde dieses nur als Zierelement angehängt?

    Mit den besten Wünschen
    Cornelius

    • Vintagebursche 11. Januar 2020 — Autor der Seiten

      Hallo Cornelius,
      ja, das ist wirklich ein spannendes Thema. Die historische Verwendung des Zipfs als Kettenersatz ist mir tatsächlich bekannt. Als Zierelement an der Kette sind höchstens Sektzipfe, meiner Meinung nach, überhaupt geeignet. Ich selbst verwende lediglich das Mittelsegment eines alten Weinzipfs als Zierelement an einer Kette.
      Beste Grüße
      Niklas

  18. Tom 24. Dezember 2019

    Hallo
    Freue mich auf die Veröffentlichung, habe ja mit unterstützt
    Habe den Flyer erhalten, leider schade das da kein Schnittmuster für ein Sakko dabei sein wird. Das enttäuscht mich etwas.?

    • Vintagebursche 30. Dezember 2019 — Autor der Seiten

      Hallo Tom,
      das tut mir leid. Allerdings stand von Anfang an fest (und dementsprechend auch schon in der Crowdfunding-Beschreibung), dass wir keinen Sakko-Schnitt aufgrund der Komplexität mit aufnehmen.

  19. Patric 22. November 2019

    Hi
    Wo kriegt man günstige Pistolenhalfer für die Schulter?

    Cheers

  20. Jakob 22. November 2019

    Danke für die Antwort. VG

  21. René 12. November 2019

    Hallo, wir, also ich und meine Frau lieben die 20er bis 40er Jahre… Besonders die Swingzeit hat es uns angetan, nur ist grade beim Tanzen ein Anzug nicht ganz so geeignet… und genau da liegt mein Problem, ich suche ein paar Anregungen zwecks Stil, um beides zu kombinieren….

    • Vintagebursche 12. November 2019 — Autor der Seiten

      Für sportliche Aktivitäten eignen Sportsakkos, also Anzugjacken mit Dehnungsfalten im Rücken. Die sind aber zugegebenermaßen schwer zu finden. Man kann das Jackett aber auch einfach weglassen und als Hose verwendet man am besten eine Kniebundhose oder Knickerbocker.

  22. Markus 10. November 2019

    Hi Niklas,

    wo kann man denn den dunkelblauen Tweed-Dreiteiler aus dem dritten Bild kaufen?

    Danke & Viele Grüße

    Markus

  23. Jakob 6. November 2019

    Guten Tag, erstmal Danke für den Artikel. Ich habe bereits vor kurzem einen Zweireiher Cord Anzug von Hockerty bestellt. Leider bildet der Blazer In der Taille relativ unschöne Falten. Womöglich tritt dieses Problem nur wie in meinem Fall bei taillierten Blazern auf. Meine Frage wäre daher, haben sie bereits Erfahrungen mit zweireihigen Anzügen von Hockerty gemacht, und wenn ja, wählten sie einen geraden oder taillierten Schnitt? Meine Statur ist übrigens ihrer sehr ähnlich. Ich freue mich von Ihnen zu hören. VG Jakob

  24. Rainer 19. Oktober 2019

    Bis zu welcher Größe bekommt man die Anzüge da ich Gr 32 bräuchte

  25. Carsten 16. Oktober 2019

    Schöner Beitrag…. habe jetzt einen Anzug in England bestellt. Jetzt bin ich nur auf der Suche nach passenden Strümpfen, ohne das es nach Tracht aussieht.

    • Vintagebursche 17. Oktober 2019 — Autor der Seiten

      Ich finde insbesondere zur Kniebundhose ja Kniestrümpfe im Argyle-Muster immer ganz kleidsam. Der vermutlich bekannteste Hersteller ist Falke bzw. Burlington.

  26. Robert 18. September 2019

    Hallo Niklas,

    ich habe bei Hockerty eine Hose bestellt. Diese sitzt sehr „hüftig“. Wie hast du es geschafft, dass diese (wie auf deinen Bildern zu sehen ist) wie für die 20er/30er/40er eher höher/taillierter sitzen? Sprich welche Maße hast du ggf. bei Hockerty bewusst verändert?

    Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.

    Gruß

    • Vintagebursche 18. September 2019 — Autor der Seiten

      Hallo Robert,
      ich glaube früher konnte man bei Hockerty die Beinlänge innen und außen getrennt angeben. Das geht jetzt offensichtlich nicht mehr.
      Wenn du dich für Hosenschnitte mit höherem Bund interessierst, dann schau doch mal in meine Shopliste unter den Vintage-Bezugsquellen: https://vintagebursche.de/shopliste/
      Vielleicht wirst du dort fündig.
      Beste Grüße
      Niklas

  27. Stefan 6. September 2019

    Guten Tag, wenn ich mir einen Rat erlauben dürfte: Da auch mich das schalten mit der linken Hand vor Probleme stellte, miete ich in GB ausschließlich Wagen mit Automatik! Und aus der Erfahrung heraus kann ich zum Thema enge Straße sagen, dass links meistens noch viel mehr Platz ist, als der gemeine deutsche Autofahrer glaubt!

  28. Angélique 29. August 2019

    Ist es noch möglich das Buch vor zu bestellen?

    Gr. Angélique Lens

    • Vintagebursche 30. August 2019 — Autor der Seiten

      Ja, natürlich. Einfach auf das untere Bild klicken.

  29. Jeremias 27. August 2019

    Hey, gibt es noch andere Anbieter neben Hockerty und Tailorstore die du empfehlen kannst? Der Plastikanteil bei den Stoffen frustriert leider stark.

    • Vintagebursche 28. August 2019 — Autor der Seiten

      Andere Online-Quellen kann ich nicht empfehlen. Es gibt aber auch bei SuitSupply und in vielen anderen Ladengeschäften Maßkonfektion mit einer deutlich besseren Stoffauswahl. Das spiegelt sich dann aber auch im Preis wieder.

  30. Robert 31. Juli 2019

    Auf meiner Hochzeit habe ich einen schwarzen Cutaway mit Stresemannhose, silberner Weste und silbernem Plastron getragen.
    Nun frage ich mich: zu welchen Anlässen ist die Jacke noch „tragbar“?
    Auf Abendveranstaltungen wie Kommersen und Bällen ist sie falsch. Für Tagesveranstaltungen gilt der Cut heutzutage als zu feierlich und auf einer Hochzeit kann man ihn auch nicht einsetzen, ohne etwas „größeres“ als der Bräutigam zu tragen, selbst mit schlichterer Weste.

    Bisher fällt mir da lediglich der alljährliche Landesvater am Sonntagvormittag des Stiftungsfestes als passenden Anlass ein.

    Es widerstrebt mir, eine derart gutsitzende, schöne Jacke nach einmaligem Einsatz weiterzuverkaufen.

    • Vintagebursche 1. August 2019 — Autor der Seiten

      Als Hochzeitsgast ist der Cut durchaus tragbar, vorausgesetzt der Bräutigam trägt selbst Cut. Rein theoretisch eignet sich der Cut noch für Pferderennen. Die werden in Deutschland allerdings nicht so förmlich begangen wie z.B. in Großbritannien (siehe Royal Ascot). Und damit erschöpfen sich dann leider wirklich die Tragegelegenheiten für einen Cut, wenn man jetzt mal spezielle Hobbys außen vor lässt.

  31. Fabio 29. Juli 2019

    Hi Niklas,
    woher ist denn der Anzug aus dem Titelbild?
    Gefällt mir.

    • Vintagebursche 29. Juli 2019 — Autor der Seiten

      Der ist von SuitSupply.

      • Fabio 29. Juli 2019

        Cool, Danke.
        Ist der auch aus Tweed – finde den nicht.
        Allgemein keine aus Tweed.
        Ist das ein Custom make auf SuiteSupply?
        Gefällt mir noch besser als der braune Anzug 🙂

        • Vintagebursche 29. Juli 2019 — Autor der Seiten

          Auch bei SuitSupply wechselt das Sortiment sehr regelmäßig (mit Ausnahmen jedes halbe Jahr um genau zu sein). Den gibts dort also auch nicht mehr.

  32. Fabio 29. Juli 2019

    Hi Niklas,
    stehe kurz davor mich für solch einen Anzug zu entscheiden.
    Welche genau Farbe bei Hockerty ist denn der braune Anzug?
    Tweed Roque? Sieht gut aus…

    By the way: Cooler blog, werde ich ab heute verfolgen 🙂

    Danke!

    • Vintagebursche 29. Juli 2019 — Autor der Seiten

      Hallo Fabio,
      das Stoffsortiment bei Hockerty wechselt regelmäßig. Die Tuche, die ich bei meinen Anzügen von Hockerty verwendet habe, gibt es dort alle nicht mehr.
      Beste Grüße
      Niklas

  33. Marvin 17. Juni 2019

    Sehr schöner Bericht.
    Ich bin schon sehr gespannt auf die Januar-Pitti in der Toskana und hoffe wir können mit einem Beitrag deinerseits rechnen.

    Herzliche Grüße aus dem Taunus.

  34. jan 11. Juni 2019

    sehr coole Weste mit Schottenmuster!
    Wo kann man diese Weste kaufen?
    Danke für den Tipp und beste Grüße,
    JVS

    • Vintagebursche 14. Juni 2019 — Autor der Seiten

      So eine Weste findet man aktuell vermutlich nur mit Geduld und Second Hand.

  35. Jacobus Z! 14. Mai 2019

    Glückauf, lieber Niklas. Könntest Du nicht überhaupt mal etwas schreiben zum Thema „Schmuck beim Herrn“? Viel kann man ja als Herr nicht tragen, ich meine jetzt natürlich auch nicht Goldkettchen um den Hals oder um das Armgelenk, mit denen man wie ein Sonnenstudio-Besitzer wirkt. Aber neben den hier behandelten Boutonnieren fallen mir ein: Ring (Ehering, Schmuckring, Siegelring, Couleurring), Manschettenknöpfe, Uhrenkette (evtl. mit Anhänger bzw. bei Korporierten mit Zipf)), Armbanduhr (Taschenuhren werden ja leider verborgen getragen), evtl. Kragennadel/Kragenspange/Kragenstäbchen. Mit den mitunter zu sehenden Reversnadeln als Schmuck kann ich mich nicht so anfreunden, da langt mir eigentlich die Burschenschafternadel und gelegentlich die Wandervogelnadel, und die fallen ja nicht wirklich unter „Schmuck“. Aber dann natürlich auf jeden Fall Krawattennadeln – also nicht die Krawattenspangen, die in meiner Kindheit vor allem Sparkassen-Angestellte trugen, sondern die echten Krawattennadeln (Perle, Stein o. ä.).

    • Vintagebursche 15. Mai 2019 — Autor der Seiten

      Danke dir für die Anregungen!
      Beiträge zu Kragennadel, Manschettenknöpfen und Taschenuhrketten gibt es sogar schon. Ich gebe aber zu, dass diese textlich etwas schwach auf der Brust sind und von mir bei Gelegenheit ausgebaut werden müssen. Die Themen gehen mir so schnell jedenfalls nicht aus.

  36. Jacobus Z! 14. Mai 2019

    Sneaker, oder sagen wir’s doch gleich auf Deutsch: Turnschuhe, sind für mich immer so ein verzweifelter Aufschrei. „Seht her, ich habe zwar Kinn und Kinneskinn, meine Haare sind grau und meine Zähne aus Kunststoff und ich habe eine Plauze, aber tief drinnen bin ich immer noch der Rebell….. der ich nicht mal mit 18 war…“
    Dazu passend kommentiert der Sneaker-Träger Dinge, die ihm gefallen, auch schon mal gerne als „cool“ oder „geil“, oder wenn er mal wieder so richtig jugendlich ist, als – „awesome“.
    Der Sneaker gehört zu den unrühmlichen Accessoires der Kleidermarke „Old-Men-R-Us“… Oft hat der Sneaker dann noch seine peinliche Verwandtschaft mitgebracht: die Baseball-Kappe mit „NY-„Aufdruck, das über dem Bauch gewölbte T-Shirt mit der „Hard Rock Café“-Aufschrift und das aus dem kümmerlichen Resthaar zusammengezwirbelte „Schwänzchen“…

  37. Stefan 10. Mai 2019

    1977 wollte ich Punk sein und habe mich nicht getraut.. Jetzt 40 Jahre später machen das die rahmengenähte Schuhe.

  38. Sebastian 9. Mai 2019

    Absolut richtig. ABER ich z. B. Habe mit Sneaker zum Anzug angefangen, da war ich ende 20. Auch heute trage ich noch ab und zu Sneaker zum Anzug, bei Cord oder Leinen. Als Lehrer bekommt man so oft einen entspannteren Zugang zu den Kindern. Es wirkt auf den „normalen“ Menschen weitaus weniger steif und öffnet so auch Interessen. Und es wirkt, meine Neuntklässler kommen ofter mal in Hemd oder Sakko,gar mal mit Krawatte. Und sie fragen mich um Rat!

  39. Marvin S. 2. Mai 2019

    Jeder der nur einen Hauch Interesse an klassischer Herrenmode hat, sollte dieses Projekt unterstützen. Solche Projekte sind es immer Wert und die Szene ist sicherlich Dankbar hierfür. Ich bin es zumindest und hoffe auf ein erfolgreiches Publishing.

  40. Agathe S. 25. April 2019

    Sehr ehrgeizig – ich wünsche das Beste!

  41. Robert 25. April 2019

    ich würde gern wissen woher der Dreiteiler aus Birds-Eye Tweed stammt!

  42. Sabine 24. April 2019

    Wie kann man euch denn unterstützen?

    • Vintagebursche 25. April 2019 — Autor der Seiten

      Hallo Sabine, du kannst auf das Buch klicken und kommst dann zur Kampagnenseite. Dort kannst du uns finanziell unterstützen.

  43. Michel 20. April 2019

    Vielen Dank für dieses erkenntnisreiche Video!

  44. Vincent 18. April 2019

    Da werde ich wohl mit meinen etwas legeren Sommeroutfit aus der Reihe tanzen. Dunkelblaues Sakko mit einer hellgrauen Weste. Weiß nur nicht so richtig, was für eine Hose. Eine richtige Anzughose oder doch eher eine Chino?

    • Vintagebursche 18. April 2019 — Autor der Seiten

      Eine Kombination (also Anzugjacke und Hose aus unterschiedlichen Stoffen) halte ich für eine derart feierliche Veranstaltung für eher unangemessen. Das geht höchstens zur Zeugnisverleihung, ansonsten sollte es schon wenigstens ein Anzug sein.

  45. Lena 15. April 2019

    Hey Niklas,
    hab grad deinen Artikel hier entdeckt und fand ihn sehr interessant. Bin auch großer Fan der Serie aber auch allgemein der 20er Mode, hast du vielleicht Ideen woher man solche Anzüge für Frauen (!) herkriegt? Hab schon das halbe Netz durchsucht, aber ich befürchte selbst das Männer S ist mir viel zu groß. 🙁 Die verlinkten Seiten sprengen leider auch mein Budget maßlos.

    Fragen kostet nichts 🙂
    Lg

    • Vintagebursche 16. April 2019 — Autor der Seiten

      Hey Lena,
      ja, das ist wirklich ziemlich schwierig. Du könntest einmal bei Sumissura (das ist Hockerty für Frauen) schauen ob du dir dort etwas zusammenstellen kannst, was deinen Vorstellungen entspricht. Alternativ könntest du dir etwas für Männer Second Hand kaufen und damit zum Änderungsschneider gehen. Schulterbreite und Jackettlänge müssen stimmen, beim Rest hat man einigen Änderungsspielraum. Ansonsten fällt mir nur noch Vecona Vintage ein, hier muss man allerdings etwas Budget einplanen. Ein Patentrezept gibt es leider nicht.
      Beste Grüße
      Niklas

  46. Karl 9. April 2019

    Vielen Dank für den Beitrag bzgl. Vatermörder. Leider gehen im Text und im Video die anderen Arten von abnehmbaren Krägen etwas unter. Ich fände einen Beitrag zum Thema „Krawattenschal“ bzw. Silke/cotten bow tie sehr interessant. Z.b. Ob und welchen man für einen bestimmten abnehmbaren Kragen erdender und wie man diesen „richtig“ bindet. Bzw welche Varianten es gibt diese zu binden.

    Liebe Grüße

  47. Rainer 29. März 2019

    Hi,

    ich beschäftige mich aktuell seht mit dem Thema. Ich war wg. solcher Stoff-Blumen beim „alteingesessenen Herrenausstatter meines Vertrauens“. Es war wohl „in den 50er/60er-Jahren“ auf Schulbällen normal, dass es Ansteckblumen gab. Dort hatte man einen Kontakt, der solche Blumen damals gefertigt hatte – dieser hat mir zwei Blumen dann individuell gefertigt. Kontakt kann ich gerne herstellen.

    Und: meine Frau hat mir von Bijou Brigitte ebenfalls zwei (Kunst-) Blumen mitgebracht, die eigentlich ins Haar gesteckt werden. Der Vorteil dabei: durch die Haarklammer passt das durchs Knopfloch und hält auch tadellos.

  48. Tim 28. März 2019

    Gefällt mir gut der Vintage-Look zur Hochzeit.
    Bei dem wichtigsten Tag des Lebens würde ich mir einen Maßanzug zulegen.

  49. Johannes 25. März 2019

    Hallo, gäbe es auch ein paar Tipps für empfehlenswerte Ladengeschäfte in München? BG!

    • Vintagebursche 26. März 2019 — Autor der Seiten

      In München würde ich zu SuitSupply, Sons of Savile Row, Anton Meyer oder Ed.Meier gehen.

  50. Jacobus 15. Februar 2019

    Vor einiger Zeit traf ich auf einer Kundgebung einen Kameraden aus Jugendbewegung und Burschenschaft, der einen wirklich tollen dunkelbraunen Cordanzug trug. Aber den er hatte er sich machen lassen: Knickerbocker mit weißen Strümpfen und dazu ein Jackett in Jankerform mit Hornknöpfen – das sah richtig gut aus: gleichermaßen rustikal und fesch. Mit den erwähnten Handwerksgesellen in schwarzem Cord verbinde ich auch nur die besten Erinnerungen: die nehme ich gerne mit dem Auto mit, und auf unserem Burschenschaftshaus waren die auch immer willkommen: gute Kameraden eben.

    Ansonsten beschleichen mich aber bei dem Stichwort „Cordanzug“ dieselben unguten Assoziationen. Ich habe noch diesen Spruch im Kopf: „Er war Lehrer und sie war ebenfalls schlecht gekleidet“. Vor meinem geistigen Auge tauchen da wieder meine angejahrt wirkenden Alt-68er Lehrer auf: wie schafften die das nur, diese Anzüge immer so ausgebeult aussehen zu lassen? Natürlich trugen die auch nie eine Krawatte: man hätte ja sonst denken können, daß sie ihren Beruf auch wirklich als etwas Seriöses und Offizielles angesehen hätten. Dafür ein offenes kariertes Hemd unter dem Jackett (bei „feierlichen“ Anlässen ein Rollkragenpullover). Dazu eine abgeschabte Ledertasche mit Umhängegurt. Und ein wirkliches Muß: abgenutzte und ungeputzte Schuhe. Ich glaube, ungeputzte Schuhe waren damals eine Laufbahnvoraussetzung…

    Dabei mag ich das Material Cord: es ist robust und zünftig, hat einen ländlichen Charakter und ist auch gleichzeitig für semiformale Anlässe geeignet. Der größte Vorzug von Cordhosen: Cordhosen sind keine Jeans. Zu einem Tweedjackett sehen sie gut aus und eine Cordweste kann man auch zu vielerlei tragen. Auch ein Cordjackett trage ich schon mal, dann aber mit einer Wollhose. Bloß vor einem kompletten Cordanzug schrecke immer zurück. Wahrscheinlich kann der arme Cordanzug da gar nichts für, es sind einfach diese Erinnerungen…

  51. Julia 11. Februar 2019

    Ich verfolge Ihren Blog schon einige Zeit und kann Ihnen auch bei diesem Thema nur zustimmen: Kleidung aus natürlichen Materialien ist nicht nur nachhaltiger, sondern auch eleganter und schicker.

    Ich lasse an dieser Stelle gezielt außen vor, dass es gerade was die Auswahl angeht, durchaus einen Unterschied macht, ob man eine Frau oder ein Mann ist, wenn man klassische Mode bevorzugt.

    Als Student ist das Budget meist sowieso eher schmal, sodass man auf den Kauf eines hochwertigen Mantels oder (auf Platz eins der Wunschliste) einem Wetterfleck aus Loden einige Zeit hin sparen muss. Studiums- oder hobbybedingt braucht man aber teilweise früher wetterfeste, warme Kleidung.
    Mein derzeitiger (für mich selbst geschlossener) Kompromiss: Kleidung, die lange hält und sich noch relativ gut in den Stil der sonst getragenen Klamotten einreiht. In meinem Fall eine Kastanienfarbene Jagdjacke – leider auch aus synthetischen Materialien, aber zumindest nicht in grellbunten Farben.

    (Aus Interesse an dieser Stelle – wie steht es in Stilfragen um die allseits bekannten und gerne getragenen englischen Wachsjacken?)

    Was die Schuhe angeht – je nach Verwendung sind reine Lederschuhe nicht immer zweckgemäß. Konkret: bei langen Läufen durch den Wald, Tiefschnee oder bei Regen würden bei rahmengenähten Lederschuhen die Nähte immer Feuchtigkeit ins Innere des Schuhes ziehen. (Wenn der Schuh wirklich auf solche witterungstechnischen Extrembedingungen ausgelegt sein muss, bietet sich hier für den Winter doch eher ein gefütterter Gummistiefel an.)
    Wenn man eher in der Stadt unterwegs ist, steht natürlich einem rahmengenähten Lederstifel natürlich wenig im Weg.

    Letztlich ist es wohl sinnvoll, beim Kauf zu überlegen, welchen Ansprüchen die Kleidung gerecht werden muss und – sollte man notgedrungen auf Synthetik zurückgreifen – dort auf langlebige, dem sonstigen Kleidungsstil entsprechende Kleidungsstücke zurückzugreifen.

    • Jacobus Z! 25. März 2019

      Julia, um Ihre in Parenthese gestellte Frage zu beantworten: ich würde Wachsjacken nie zu einer ansonsten formellen Kleidung tragen, also z. B. nicht zu einem dunklen Anzug. Wachsjacken stammen, soweit ich weiß, ursprünglich aus der Seefahrt, werden aber seither vor allem mit einem ländlichen Lebensstil assoziiert. Deshalb passen sie am besten zu Materialien und Kleidungstypen, die ebenfalls rustikal sind. Also in die Richtung Tweed, gröbere Wolle, Loden, Cavalry Twill, Cord, Haferlschuhe, Lederhose, Janker, schwere Pullover, flache Tweedkappen, Deerstalker, Lodenhüte, Baschlikmützen, derbe Schuhe und Gummistiefel: dazu paßt eine Wachsjacke.

      Durchweg sieht man es bei uns natürlich anders im Straßenbild: so begegnet mir alle paar Tage ein geschäftiger Anwalt, der über seinem Anzug eine geradezu jungfräulich wirkende Barbour-Jacke trägt (natürlich mit „Barbour“-Anstecknadel – damit’s auch jeder mitkriegt). Es würde mich nicht wundern, wenn er sie über Nacht in einem Tabernakel aufbewahrt. Da paßt es dann gleich in doppelter Hinsicht nicht: denn ich finde Wachsjacken entfalten eigentlich erst dann ihren Charme, wenn sie schon etwas älter sind und etwas mitgenommen aussehen. Makellose Wachsjacken sind so wie makellose Lederhosen, wie ein Bergmann ohne Kohlenstaub im Gesicht oder wie ein kerniger Land Rover – mit Phantasialand-Aufkleber….

  52. Andreas 4. Februar 2019

    Ein interessanter Beitrag – und tatsächlich gibt es nich viel zu erzählen über das Knopfloch des Herren. Und darüber, wie man es stilvoll füllen kann. Ganz Am Rande: Es lohnt sich viktorianische Knopflochvasen zu „ergoogeln“ – der korrekte Name und somit der Schlüssel zu atemberaubenden Exemplaren in der Bildersuche: „tussie mussie“.

  53. Rico 19. Januar 2019

    Ich trag sehr sehr gerne hut oder auch Mütze (besonders die im peaky blinders Stil). Kürzlich kam ein Mantel von Burberrys dazu natürlich Vintage da die neuen teuer und nicht so lang und wohl nicht mehr so qualitativ sein sollen…

    Hüte trag ich auch Vintage von mayser und borsalino.

    Anzug trag ich nicht da ich keinen hab aber eure Seite ist sehr sehr genial und ich bin sehr begeistert davon.

  54. Norbert 14. Januar 2019

    Hallo Niklas,
    ich wollte fragen, welchen Stoff du bei dem Zweireiher von Hockerty ausgewählt hast; ich bin mir nicht sicher, ob dieser noch erhältlich ist oder bereits aus dem Sortiment genommen wurde. Aus der Vorschaugrafik kann ich das leider nicht mit Sicherheit entnehmen. Wenn du mir darüber Auskunft geben könntest, wäre ich dir sehr dankbar.

    • Vintagebursche 15. Januar 2019 — Autor der Seiten

      Hallo Norbert,
      ich habe gerade selbst einmal nachgesehen und fürchte das du recht hast. Hockerty führt den Stoff nicht mehr und hat generell keinen reinen Wollstoff mehr im Angebot. Das ist natürlich schade. Ich werd mal mit meinem Ansprechpartner dort reden und anregen wieder reine Wolle aufzunehmen.

  55. Jacobus Z! 7. Dezember 2018

    Es gibt Begriffe, die man nicht „eins zu eins“ übersetzen kann, sondern denen man sich nur annähern kann. Der „Gentleman“ gehört auch zu ihnen, da er seinen Ursprung eben in der angelsächsischen Welt hat, präziser: in der Welt Englands. Darin ähnelt der „Gentleman“ seinem flatterhaften Bruder, dem „Dandy“ und seinem kotzbrockigen Cousin, dem „Snob“ – ebenfalls Begriffe, bei denen man im Deutschen nur Teilübereinstimmungen findet. Der von Dir erwähnte „EHRENMANN“ ist schon ein gutes Teilsynonym, denn ein Gentleman, der kein Ehrenmann ist, der ist einfach kein Gentleman. Umgekehrt stimmt das aber nicht: ein Ehrenmann muß nicht unbedingt auch ein Gentleman sein. In den Sinn kommt auch der „KAVALIER“ – meist in der Form „Kavalier alter Schule“ (gibt’s auch einen „neuer Schule“?), doch dieser Begriff verengt den Fokus zu sehr auf galante Umgangsformen, auf Handkuß , Türaufhalten und Flanierstöckchen. Oder auch der „GRANDSEIGNEUR“, doch darunter stellt man sich vor allem einen würdevollen und durchweg älteren Herren vor (und wir würden ohnehin nur ein Fremdwort mit dem nächsten erklären).

    Doch ein anderer deutscher Begriff liegt da näher. Für meinen Großvater war es das schlimmste Verdammungsurteil, wenn er jemandem attestierte, der X oder Y sei „einfach kein HERR“. Allerdings geht dem „Herrn“ etwas ab, das zumindest ich mit dem „Gentleman“ auch verbinde: Humor und augenzwinkernde Selbstironie, vielleicht auch eine gewisse weltmännische Gelassenheit – der Herr ist gewissermaßen die etwas steifleinene deutsche Variante des Gentleman. Dennoch, bei „Gentleman – Herr“ scheinen mir die Schnittmengen am größten zu sein: Diskretion und gute Manieren; gepflegtes Äußeres und gepflegte Sprache; Belesenheit und Bildung; konzilianter Umgang und ehrenhaftes Handeln; kein Intrigantentum, stattdessen Kampf mit offenem Visier; Übereinstimmung von Reden und Tun; keinerlei Standes- oder Bildungsdünkel; nicht nur Loyalität, sondern auch Treue (was ja nicht dasselbe ist).

    Du hast völlig Recht: der „gentleman“ darf zwar auch ein „gentle man“ sein, aber er darf vor lauter Konzilianz und Höflichkeit nicht zu einem „Weichei mit Seidenkrawatte“ verkommen. Insofern geht mir der berühmte Essay von Kardinal Newman über den Gentleman dann doch schon zu sehr in Richtung „Heiliger“ („he is one who never inflicts pain“.)
    Für mich nach Erscheinung, Auftreten und Charakter eine Verkörperung eines heutigen Gentleman-Ideals ist der britische Tory-Abgeordnete JACOB REES-MOGG („The Honourable Member for the early 20th century“), der hierzulande durch die Brexit-Diskussion ja auch bekannt geworden ist. An ihm sieht man, daß es eben nicht nur um gepflegte Kleidung, Umgangsformen und ein wirklich elegantes Englisch geht (es lohnt, mal ein YT–Video von ihm zu sehen). Der Gentleman besitzt eben auch Tapferkeit und – was viel seltener ist! – Zivilcourage. Er muß eben auch mal mit Andreas Hofer rufen: „Mander s’ischt Zeit!“. Wie titelte die „Welt“ vorige Tage über Rees-Mogg: „Dieser Mann war schon als 19jähriger eine Kriegserklärung“.

  56. Dirk 2. Dezember 2018

    Moin Moin

    Ich liebe diese Seite. Hier bekomme ich immer wieder tolle Tips. Gerade heute habe ich mir einen Vatermörder auf einem Weihnachtsmarkt gekauft. Dieser ist sehr alt aber nicht aus Stoff. Kann es sein, das er aus einer Art Pappe ist ?

    Gruß aus Lübeck

    • Vintagebursche 4. Dezember 2018 — Autor der Seiten

      Hallo Dirk,
      ja, abnehmbare Kragen aus Pappe bzw. Cellulose gibt es auch. Wobei meistens der Stoff einfach nur so sehr gestärkt wurde, dass er sich wie Pappe anfühlt.
      Beste Grüße
      Niklas

  57. Daniel 2. November 2018

    Hallo Niklas,

    Gerade über Deinen Blog gestolpert, wo hast Du denn diese wunderschöne Anstecknadel mit dem Stoff-Edelweiss gefunden? Danke für jeden Hinweis.

    LG, Daniel

    • Vintagebursche 2. November 2018 — Autor der Seiten

      Hallo Daniel,
      das Edelweiß ist von Amazon. 🙂 Ich hab den Link unten im Beitrag einmal aktualisiert, allerdings ist genau dieses Modell scheinbar nicht mehr verfügbar. Alternativ einfach mal nach hochwertigen Kunstblumen bei Google suchen.
      Beste Grüße
      Niklas

  58. Stefan 22. Oktober 2018

    Hiho,
    ich bin schon länger auf der Suche nach einem passenden Mantel im look von Peaky Blinders. Gibts es dafür eine passende Seite oder ein Geschäft? Knielange Mäntel finde ich nirgends.

    Gruß
    Stefan

    • Vintagebursche 29. Oktober 2018 — Autor der Seiten

      Den abgebildeten habe ich aus zweiter Hand. Etwas vergleichbares habe ich nämlich auch nirgendwo gefunden, weder Online noch im Laden. Ich kann dementsprechend nur empfehlen diverse Flohmärkte und Second-Hand-Geschäfte abzuklappern.

      • Rico 19. Januar 2019

        Ich hab kürzlich einen wunderschönen Mantel gekauft im Second Hand. Einen Made in England Burberrys der ziemlich ziemlich lang ist. Überleg aber ob ich ihn etwas kürzen lasse da er grad bei Stufen etwas unpraktisch ist. Über die Knie darf so ein Mantel meines Erachtens schon gehen doch mode ist eher etwas kürzer gehalten. Wen interessiert schon Mode ? ich mag meinen Mantel

  59. Jacobus Z! 17. Oktober 2018

    Ich selber verbinde mit dem Stresemann stets die Erinnerung an den letzten „regulären“ Stresemann-Träger, den ich kannte: ein steinalter Großbauer im Heimatort meiner Familie, der im Dorf auch passenderweise nur „d‘r Stresemann“ genannt wurde, weil man ihn auf der Straße (gefühlt) nie anders als mit Stresemann, gewienerten Schuhen und Homburg sah – schon in meiner Kindheit ein auffallender Anblick. Des Rätsels Lösung: er gehörte seit jungen Jahren einer der früher verbreiteten katholischen Sterbebruderschaften an, die dafür Sorge trugen, daß wirklich kein Verstorbener alleine unter die Erde kam. Wann immer man ihn sah, ging er also gerade zum Friedhof oder kam zurück. Er hat aber nicht nur Alleinstehende und Vereinsamte auf dem letzten Weg begleitet, er ist über Jahrzehnte zu wirklich jeder(!) Beerdigung im Dorf gegangen. Das Dorf hat es ihm vergolten: als „d’r Stresemann“ dann selber Ende der 1980er Jahre mit über 90 starb, war es die größte Beerdigung, die das Dorf je gesehen hatte.
    Als ich vor Jahren bei einer Hochzeit im Cut erschien, der Bräutigam aber in einem Anzug, habe ich mich unbehaglich gefühlt, da ich ihm ja nicht „die Show stehlen“ wollte. Da ist der Stresemann eine gute Alternative: eine Zwischenform zwischen einem dunklen Anzug und dem Cut. Man ist auf jeden Fall angemessen und – mit gestreifter Cuthose und Weste – förmlich gekleidet, aber eben nicht „overdressed“. Zudem ist der Stresemann ein „Multitalent“: er eignet sich sowohl für freudige Anlässe wie Hochzeiten (helle Krawatte, helle Weste) als auch für Beerdigungen und Trauerfeiern (schwarze Krawatte, schwarze Weste). In England hat er noch etwas länger überlebt. Dort habe ich ihn noch bis in die 1980er Jahre als ganz normale „Arbeitskleidung“ in der Londoner City und bei Gericht gesehen, mitunter noch komplett mit Bowler.
    Daß der Stresemann nach einem Burschenschafter benannt ist, macht ihn mir natürlich noch sympathischer… und so ist es doch gerade in unseren Kreisen an der Zeit, ihn „wiederzubeleben“.

  60. Alexander 15. Oktober 2018

    Grüß dich Niklas,

    mit großem Interesse habe ich deinen Artikel gelesen.

    Schon lange bin ich Fan von den Shelby Brothers.

    In einer Szene sieht man wie die Manschette von Thomy Shelby „lose“ am Ärmel hängt und offensichtlich vom Hemd abnehmbar ist.

    Weist du darüber etwas und kannst was dazu sagen?

    Herzliche Grüße aus Berlin – Alexander

    • Vintagebursche 15. Oktober 2018 — Autor der Seiten

      Lieber Alexander,
      ich habe diese Szene zwar nicht vor Augen, aber so wie du es beschreibst, müsste es sich um abnehmbare Manschetten handeln. Im Deutschen werden sie auch „Röllchen“ genannt. Die Verwendung ist ähnlich der abnehmbaren Krägen motiviert und schon lange wieder aus der Mode. Im Prinzip werden sie über der normalen Manschette getragen und mit Manschettenknöpfen fixiert. Ich kenne aktuell keinen Laden der sowas verkauft, da die Form aber sehr simpel ist, könnte man sie auch leicht selbst nähen. Wie bei abnehmbaren Krägen bietet es sich an, sie zu stärken.
      Beste Grüße
      Niklas

  61. Jacobus 30. August 2018

    In Deutschland muß die „Melone“ (im Rheinischen auch als „Bibi“ bekannt), die man ja noch auf Photos der 1920er Jahre sieht, schon vor Jahrzehnten außer Gebrauch geraten sein. In Großbritannien war das anders. Ich erinnere mich, daß man den Bowler in Großbritannien in den 1970er Jahren noch häufig im Straßenbild sah, vor allem natürlich in London und da besonders in der „City of London“, also im Börsenbezirk. Schon wenige Jahre später, in den 1980ern sah man kaum noch jemanden mit einem Bowler – irgendwie passend zur Amerikanisierung Großbritanniens unter Margaret Thatcher.

    Heute muß man schon lange in Großbritannien unterwegs sein, um einem Bowlerträger zu begegnen, aber dann ist das eher in Zusammenhang mit einem Ereignis – aber eben nicht im Alltag. So sieht man den Bowler im Umfeld des Pferdesports, dann bei „County Shows“ (ländlichen Bauern- und Agrarfestivals) und dann natürlich als „Ziviluniform“ bei den Offizieren der verschiedenen Garderegimenter, wie oben auf dem Photo. Ansonsten gibt es nur noch einen Anlaß, wo man die Chance hat, Bowlerträgern „en masse“ zu begegnen: rund um „The Twelfth“, also den 12. Juli in Nordirland (und in einigen Gegenden Schottlands), bei den loyalistischen Paraden in der „Marching Season“. Denn bei vielen Loyalisten des „Orange Order“ und der Schwesterorganisation „Royal Black Institution“ gehört der Bowler dann zur Tracht. Einfach mal Bilder zu „Orange Order Bowler“ googeln, dann hat man einen Eindruck.

    Abschließend: generell zum Thema Hut und Hutherstellung. Es gibt ein wirklich lesenswertes Interview mit Ute Flemming, der heutigen Chefin der Kölner Hutfabrik Flemming. Ich weiß nicht, ob man hier einen Link hinterlassen kann, es kann allerdings sein, daß die Seite etwas langsam lädt.

    http://www.danielzakharov.de/work/interview-ute-flemming/

    (Ansonsten die Titelzeile googeln: „Wenn Ihnen die Hutschnur reißt, dann war die ganze Arbeit umsonst.“ )

    Wenn man dieses informative Interview liest, bekommt man großen Respekt vor so einer „letzten Mohikanerin“, die eine einstmals große deutsche Industrie weiterführt.

  62. Jacobus 30. August 2018

    Glückauf lieber Vintagebursche Niklas, nach Feierabend schmöker ich mal wieder auf der Seite – und flute den Kommentarbereich.
    In einem Buch über die die Mafia in den USA der 1920er Jahre las ich mal, daß zwei Killer bei einem Mordanschlag ihre Hüte verloren hatten – und schnurstraks in ein Hutgeschäft flohen, um sich dort einen neuen Hut zu besorgen, weil sie ohne Hut auf der Straße sofort aufgefallen wären. Heute ist das umgekehrt: wann sieht man inmitten der Barhäuptigen oder der verzweifelt ihrer Jugend hinterhechelnden Basecap-Träger mal jemanden mit einem wirklichen Herrenhut? In meiner Kindheit und Jugend fiel mir allerdings nicht auf, daß der Hut aus der Mode kam – einfach weil alle Männer in meiner Familie selbstverständlich weiter Hut trugen. In Erinnerung ist mir auch noch eine Fernsehwerbung aus den frühen Siebzigern. Eine Rolltreppe befördert einen Hutträger nach dem anderen an die Oberfläche. Dazu immer wieder die Stimme aus dem Off: „Ein Mann mit Kopf trägt einen Wegener-Hut“. Ganz zum Schluß kommt ein Mann (vermutlich eine Puppe) nach oben – ohne Kopf. Die etwas indignierte Off-Stimme: „Der hier braucht keinen“. Hat mich als Kind offenbar schwer beeindruckt – ich hab’s auch über 40 Jahre später nicht vergessen.

    Ich finde es schade, daß heute weder weiche Hüte wie der Fedora noch steife Hüte wie der Homburg oder die Melone in der Öffentlichkeit zu sehen sind. Denn ein Herrenhut ist ein erschwingliches Kleidungsstück, das bei entsprechender Pflege Jahrzehnte halten kann und auch nie zu eng wird – anders als so manche Herrenhose, die auf rätselhafte Weise immer weiter einläuft 🙂 . Vor allem: ein Hut verströmt schon im Moment des Aufsetzens Eleganz – gut, wenn jemand Cargoshorts trägt, dann nützt auch der schönste Mayser nichts mehr. Bis vor ca. 10 Jahren waren Caritasläden noch eine gute Adresse, wenn man alte, breitkrempige Hüte für sehr wenig Geld finden wollte, die zudem hervorragend erhalten waren. Denn damals starben diejenigen, die zwar noch Hüte aus der „guten Zeit“ besaßen, sie aber kaum mehr getragen hatten. So kam ich zu Hüten, in die ich schon mal wehmütig hineinschaue, weil sich dort die Etiketten längst untergegangener Hutmarken befinden: Rockel, Möckel, Elda, Hückel, Henry Stanley, Joseph Wilson… und jetzt ja leider auch Borsalino…

    [In Parenthese: die Bemerkungen über das „Tisch-Couleur“ kann ich als Burschenschafter nur unterstreichen, bei manchen ist es dann auch das „Unterarm-Couleur“, sogar das „Unter-dem-Jackett-Couleur“ oder das „Habe-ich-Zuhause-vergessen-Couleur“ – und das hat weniger damit zu tun, daß die Kopfbedeckung außer Gebrauch gekommen ist – sondern wohl eher die Zivilcourage…].

    Ich möchte aber noch ausdrücklich eine Lanze brechen für die klassischen Hutgeschäfte. Sie sind selten genug geworden, und gerade deshalb sollte man sie unterstützen und nicht alles nur bei namenlosen Internethändlern kaufen. In der Kölner Gegend z. B. „Hut-Adrion“ in Opladen oder „Hut-Fußel“ in der Uhlstraße in Brühl – sogar noch komplett mit der gelben 50er Jahre-Leuchtreklame. Solche kleinen Hutgeschäfte überleben auch schon mal in „ökologischen Nischen“, so in in altmodisch-verschlafenen Kurorten. Oder auch an Wallfahrtsorten: meinen letzten Hut kaufte ich mir vor wenigen Monaten am niederrheinischen Wallfahrtsort Kevelaer, nur wenige Schritte von der Gnadenkapelle entfernt…

    Abschließend: Hüte sind nicht nur elegant – sondern geben dem Träger evtl. auch ein „Air“, auf das er selber nicht im Traum gekommen wäre. Vor wenigen Monaten sprach mich ein kleiner Junge auf der Straße an. Er schaute ganz andächtig an mir hoch und fragte ehrfürchtig: „Sind Sie ein Detektiv?“
    Alles Gute,
    Jacobus Z!

    • Vintagebursche 31. August 2018 — Autor der Seiten

      Danke für die schöne Anekdote. 🙂
      Im anderen Beitrag weise ich übrigens noch explizit auf Herrn Eifler in Köln hin. Als letzte Bastion des Herrenhuts auf Maß sozusagen.

  63. Jürgen 30. Juli 2018

    Der Hut Sutterer (Hutfabrik Sutterer) in Achern, hat auch tolle Hüte.
    man kann dort auch historische Hüte anprobieren und direkt bestellen. Zu moderaten Preisen aber bester Qualität

  64. Jacobus 27. Juli 2018

    Glückauf lieber “Vintagebursche”,
    da hatte ich ganz harmlos nach “Boutonniere” gegoogelt und stoße dann auf diese wirklich interessante Seite. Und dann sehe ich auf dem Photo doch tatsächlich dieselbe Nadel mit den beiden gekreuzten „Prager Plempen“, die ich auch jeden Tag im Revers trage…

    Knopflochblumen hatten es mir schon als Kind angetan, da mein Großvater häufig eine Blume trug, so z. B. eine blaue Kornblume. Als junger Mann hatte er eine Zeitlang in Österreich gelebt, war dort mit dem „Dritten Lager“ und auch mit dem Grenzlanddeutschtum in Berührung gekommen, und seitdem trug er gerne deren „Erkennungszeichen“. Aber auch schon mal eine kleine Rose, eine Nelke oder ein Maiglöckchen. Das war natürlich auch ein bißchen von der Jahreszeit abhängig – denn eine künstliche Blume wäre ihm nie ans Revers gekommen. Ich selber bin da nicht ganz so pingelig, denn anders als er verfüge ich weder über einen riesigen Garten noch über ein Gewächshaus – und zum Blumengeschäft kann ich auch nicht dauernd gehen. Gut, bei roten Nelken (die ich sehr mag) würde ich nie eine künstliche Variante nehmen, da sie auf Grund ihrer Größe und natürlich ihrer Farbe ins Auge sticht und man dann doch schnell merkt, daß sie nicht echt ist. Auch wenn Nelken noch relativ lange ohne Wasser durchhalten, so ist es mir doch schon ein paar Mal passiert, daß eine Blume dann doch schlapp machte: bei Paolo Conte sieht das irgendwie reizvoll und elegant-morbide aus, ich aber wirke dann eher wie ein unrasierter, grauhaariger Kneipenschwärmer, der noch von der letzten Nacht hier herumsitzt… Wenn ich also wußte: „heute wird’s wieder lang“, habe ich mir einfach eine alte Tintenpatrone (nicht die kleinen von Pelikan, sondern so eine große von Parker oder Lamy) hinter das Revers geklemmt als Wasserbehälter…

    Nicht viel anfangen kann ich mit den häufig auf Hochzeiten anzutreffenden, von außen auf dem Revers angebrachten Blumengestecken der Marke „Almabtrieb“. Für die hier erwähnten gehäkelten Versionen kann ich mich auch nicht so erwärmen – Gehäkeltes bringe ich doch eher mit Topflappen in Verbindung. Und die mir bis dahin unbekannten „Couleurrosen“ erinnern mich doch zu sehr an das „Bonbon im Knopfloch“ (z. B. der Ehrenlegion): man könnte so etwas dann doch für eine Auszeichnung oder einen Orden halten (oder schlimmer: man könnte glauben, ich hätte mir ein Bundesverdienstkreuz verleihen lassen.)

    Ich trage im Alltag stattdessen lieber die bereits erwähnte blaue Kornblume. Sie ist ohnehin eine meiner Lieblingsblumen und zudem dezenter in Größe und Farbe als z. B. eine Nelke. In Verbindung mit einem Einstecktuch sieht es dann auch nie überladen aus. Da Kornblumen ja nicht das ganze Jahr blühen, habe ich mir ein paar künstliche gekauft von der „Deutschen Kunstblume Sebnitz“, das dürfte die letzte verbliebene einheimische Manufaktur sein. Eine einzelne Blume kostet etwas über 3 Euro, ich habe den langen Stengel gekürzt, die Blätter abgeschnitten und fertig war die Knopflochblume. Und ich finde, man muß schon genauer hinschauen, um zu sehen, daß sie nicht echt ist. Abgesehen davon: welche Blume wäre besser geeignet für einen Burschenschafter oder einen Wandervogel als die Kornblume – die blaue Blume der Romantik, die blaue Blume der Jugendbewegung, die blaue Blume Preußens und die blaue Blume Deutschösterreichs? Die nationale Blume schlechthin: paßt also – und sieht schön aus.
    Alles Gute und Glückauf!
    Jacobus Z!

    • Vintagebursche 30. Juli 2018 — Autor der Seiten

      Danke für die kurzweilige Geschichte und den Hinweis bzgl. improvisierter Knopflochvasen. Mir wird der Stoff für diesen Blog wohl nie ausgehen.
      Mit burschenschaftlichem Gruß
      Niklas Z!

  65. Eva 4. Juli 2018

    So kann man sich irren. Ich hätte auf den Vatermörder getippt als Grund, den Stresemann nicht mehr zu tragen. Musste aber gerade beim nachlesen erkennen, dass es den auch schon voher gab. Danke für die Aufklärung!

  66. Tanja 22. Juni 2018

    Danke für dieses hilfreiche Video – hat mir gerade sehr bei einer Recherche weitergeholfen!

  67. Weltmonarch 17. Juni 2018

    Hallo, ich habe vor meinen Kragen von darcy zubestellen. Meine Frage ist jetzt ob ich noch zusätzliche Goldene Knöpfe kaufen muss für das befestigen der Kragen oder kommt für jeden Kragen ausreichende Knöpfe mit an? Lg Dennis 🙂

    • Vintagebursche 18. Juni 2018 — Autor der Seiten

      Die Knöpfe muss man separat bestellen. 😉

  68. Tschubi 13. Juni 2018

    Hallo aus Berlin,
    ich bin seit den 70ern anglo-phil ( Triumph Spitfire MK 4) und war mindesten 30 mal drüben, meist mit dem Motorrad. In der letzten Zeit kam dann Barbour dazu und ich sah diese Fahrradmeetings in London und Weltweit . Daraufhin
    habe ich mir sofort einen alten Halbrenner ( Fahrrad) gekauft und einen Fischgrät-Tweed aus London geordert. Leider passe ich noch nicht so ganz hinein, was an meinem Bürojob liegt.
    Tolle Bilder auf der Seite und perfekte Tips. Wie wäre es mitzumachen bei einem Treffen der Retro 20/30 er Jahre Radler. Da gibt es bestimmt jede Menge Interessenten für Deine Mode etc. ?
    Viele Hemden habe ich aus der Oxfordstreet mitgebracht und meinen Smoking auf der Transatlantiktour nach New York getragen.

  69. Dennis Man 7. Juni 2018

    Hallo, sind diese Grandad Shirts die in den Links angegeben wurden auch mit 3 löchern versehen worden?

    • Vintagebursche 8. Juni 2018 — Autor der Seiten

      Nein, die handelsüblichen Grandad-Shirts haben diese drei Knopflöcher nicht. Das kann man aber auch selber ändern oder die Hemden in die nächste Änderungsschneiderei geben. Hemden die von Hause aus für anknöpfbare Krägen nutzbar sind, sind selten. Eine der wenigen Quellen ist http://www.darcyclothing.com/shop/

  70. Thomas 3. Juni 2018

    Hallo,
    bin auf deine Seite beim Suchen nach Kleidung um 1900 aufmerksam geworden.
    Da ich demnächst Besitzer eines Hochrades werde suche ich entsprechende Kleidung dafür.
    Wo bekommt man diese Knickebockerhosen die ich gerne mit passenden Hosenträgern kombinieren möchte her ???
    Und ein passendes Hemd in Leinen oder ein anderes passendes Material suche ich ebenso.

    Im Voraus besten Dank für deine Rückmeldung.

    Gruß
    Thomas

    • Vintagebursche 4. Juni 2018 — Autor der Seiten

      Versuchs mal bei https://www.retronia.de/ oder https://www.vecona-vintage.com/

    • Jacobus Z! 7. Dezember 2018

      Lieber Thomas,
      auch wenn’s jetzt schon ein paar Tage her ist und ich nicht weiß, wo Du wohnst: ich habe mir schon vor Jahren Knickerbocker (aus Tweed) machen lassen bei der Maßkonfektion KUHN in Bonn. Kuhn hat aber auch noch Niederlassungen in fast 20 anderen Städten (https://www.kuhn-masskonfektion.com).

      Zwei weitere Knickerbocker aus Cord stammen von dem Pfadfinderausrüster GUNTHER in Kiefersfelden. Im Milieu der Jugendbewegung (Pfadfinder, Wandervogel etc.) werden ja auch schon mal gerne Knickerbocker getragen. Herr Gunther sen. hat sie mir schon vor über 10 Jahren angemessen bei einem bündischen Singewettstreit. Sie sind wirklich aus kräftigem Cord, aus dem sonst auch die Pfadfinderhosen gemacht sind, und die Gesäßfläche ist sogar verstärkt. (Heute leiten, glaube ich, seine Kinder die Firma.) Im Katalog von Gunther findet man keine Knickerbocker, insofern weiß ich nicht, ob man sie dort noch erhalten kann, aber man kann ja mal anfragen. Die Kontaktadresse hier:
      https://www.pfadfinder-ausruester.de
      Ansonsten könnte man auch sonst bei anderen Pfadfinderausrüstern mal nachfragen.
      Glückauf!
      Jacobus

  71. Andrej 4. Mai 2018

    https://www.hueteundmuetzen.de

    Wäre noch eine gute Alternative, da es da gelegentlich sympathische Schnäppchen gibt.

  72. Dave 19. April 2018

    Hallo,

    schöner Artikel, zu dem Thema gibt es ja in Deutschland nicht mehr so viele Infos. Ich trage die Krägen jeden Tag und habe deshalb einige. Leider finde ich keine Reinigung, welche die Krägen reinigen, stärken und erneut in Form bringen kann. Ich habe schon einige Reinigungen und Schneider ausprobiert, fast immer sei es kein Problem, am Ende kommt aber immer eine unförmige Katastrophe raus… Wenn ich die Krägen von Darcy bekomme sind sie wirklich fest und haben einen leichten Schimmer. Ich habe mir schon überlegt ob ich selber mal versuchen soll zu stärken. Hast Du vielleicht eine Ahnung woher man Infos oder eine Anleitung bekommen kann bzw. kennst Du eine Reinigung/Spezialist, der die korrekte Reinigung übernehmen könnte?

    Viele Grüße

    Dave

    • Vintagebursche 20. April 2018 — Autor der Seiten

      Hallo Dave,
      ich habe bisher auch noch keine Reinigung gefunden, die das übernimmt und ordentlich hinbekommt. Notgedrungen mache ich das also selbst. Dabei habe ich mir mal den Tipp geben lassen, Bügelstärke in der Dose in dünnen Lagen zu benutzen. Das funktioniert eigentlich ganz gut und Bügelstärke in der Dose gibt es eigentlich in jeder Drogerie. Wichtig ist eben, dass man den Kragen nicht in der Stärke ertränkt und dann bügelt, sondern immer nur ein wenig Stärke aufsprüht, bügelt und dann wieder von vorne beginnt. Das dauert leider, aber so habe ich bislang die besten Ergebnisse erzielt.
      Beste Grüße
      Niklas

      • Dave 20. April 2018

        Hallo Niklas,

        vielen Dank für die Tipps!
        Ich werde es auf jeden Fall mal so, wie von Dir beschrieben, ausprobieren. Hoffentlich klappt’s…

        Viele Grüße

        Dave

  73. Florian 18. April 2018

    Hallo,

    erstmal mein großes Lob für diesen wunderschönen Blog und den perfekten Geschmack für gute Bekleidung.
    Da ich am 30.04 eine 20er Jahre Geburtstagsfeier habe und in der US-Car Szene aktiv bin (fahre selber ein Oldtimer aus den 50ern) bräuchte ich mal deinen Tipp zu einem Outfit was man dort und auch auf Treffen tragen könnte.

    Ich dachte da an den Zeitungsjungen, leicht, bequem und chic zugleich.
    Was mir nur noch fehlt ist eine Bezugsquelle von passenden Hosen. Alle weiteren Utensilien haben Sie schon hier sehr gut verlinkt. Ich habe nicht an eine Kniebundhose gedacht sondern an eine mit normaler Länge.
    Hätten Sie vielleicht einen Tipp für mich?

    Vielen Dank,
    Florian Brummert

    • Vintagebursche 19. April 2018 — Autor der Seiten

      Vielen lieben Dank.
      Normalerweise hätte ich Maßkonfektion (z.B. von Hockerty) vorgeschlagen, aber die Lieferzeit wäre zu lang. Eine Online-Alternative wäre Vecona Vintage. Ansonsten bleibt nur der Gang zum Herrenausstatter oder zum nächsten SuitSupply. Ich würde darauf achten eine Hose aus „interessantem“ Stoff zu wählen, d.h. kein Schwarz oder Grau. Besser wären Blau, Braun oder Beige und etwas mit Struktur oder Muster (Nadelstreifen, Hahnentritt, …).
      Beste Grüße

  74. Georg vlg. Richard 4. April 2018

    Werter Waffenbruder,

    Ich bin heute durch einen Bundesbruder auf diese Seite aufmerksam gemacht worden und habe in meiner Begeisterung den Link gleich ein paar mal geteilt. Es ist schön, dass das waffenstudentische Lager nicht nur eine Bastion für selten werdende Wertvorstellungen, sondern auch für Stil und Tradition geworden ist.
    Neben ordentlicher Kleidung und stilvollen Accessoires gehen leider auch Umgangsformen, Tabak und Trinkkultur und viele andere schöne „Alltagstraditionen“ unter.
    Lasst uns diese negativen Entwicklungen durch ein gutes Vorbild gemeinsam verhindern.

    Ich werde die Seite auf jeden Fall weiter empfehlen und hoffe gleichzeitig, dass sie sich auch noch weiter entwickelt.

    Mit burschenschaftlichem Gruß,
    Richard Z!

    • Vintagebursche 5. April 2018 — Autor der Seiten

      Danke für die Worte, lieber Waffenbruder!

  75. Thomas 19. März 2018

    Mach doch mal einen Eintrag zu Bicolorschuhen. Ich habe mir gerade meine ersten Handgefertigten angeschafft und würde gerne wissen, welche Stilregeln ich missachtet 😉

  76. Ralph 18. März 2018

    Diese Seite ist ganz informativ und famos. Mein Kompliment.

    Besonders die Links zu den Bestellmöglichkeiten fand ich außerordentlich interessant und praktisch.

    Es soll keine Kritik, sondern eher ein Frage sein, wenn ich noch Hinweise zu passenden Mänteln (etwa im Stil der Peaky Blinders, wie auf dem Foto hier) vermisse bzw. erbitte. Denn offensichtlich sind wadenlange Mäntel schwer zu erwerben.

    • Vintagebursche 19. März 2018 — Autor der Seiten

      Ich musste auch eine Weile suchen bis ich den hier gefunden habe. Habs mir mal für die Zukunft notiert.

  77. Pascal 16. März 2018

    Sehr schöne Seite. Gefällt mir sehr gut.
    Wirklich schade das sich mode so weiterentwickelt hat. Naja was ich hier sagen würde, können wir uns alle denken. Trotzdem schöne Arbeit aus tollen Beweggründen.

  78. Lars 26. Januar 2018

    Ich finde das ja wesentlich stylischer mit den Knöpfen als mit den Hosenträgern zum clipsen.

    Hast du einen Kauftipp für solche Hosen? Gerne für alltägliche Anlässe, aber auch für besondere.

    • Vintagebursche 26. Januar 2018 — Autor der Seiten

      Man kann praktisch jede Hose dazu benutzen. Es geht ja nur um ein paar Knöpfe. Die sind häufig bei solchen Hosenträgern schon dabei um sie selbst anzunähen. Notfalls können das auch Freundin, Mutti oder der örtliche Änderungsschneider.

  79. Rami 24. Januar 2018

    Hallo,
    Ich suche schon lange nach so einem hemd, wusste aber nicht, dass es lediglich die Kragen sind, die man an gewöhnlichen Hemden fixiert.
    Wie funktioniert das genau, ohne dass man den Originalkragen sieht? Jedes hemd hat ja bereits einen bestehenden Kragen. Könntest du da Ev ein Foto hochladen oder es beschreiben?

    Danke!

  80. André 11. Januar 2018

    Hast du auch nen Tipp wo man so einen abnehmbaren Kragen erwerben kann?

  81. Jörg 5. Januar 2018

    Hi,

    ich bin zufällig über deine Seite gestolpert und habe mich total in den Look der 20er verguckt.
    Deine Tipps und Anschauungen sind echt toll.
    Ich habe die letzten Tage damit verbracht zu schauen, wo ich Westen mit Schalkragen bekomme und musste feststellen das es nicht viel Auswahl gibt.
    Vielleicht könntest du mir ein Tipps geben. Ich wohne in Krefeld, in der Nähe von Düsseldorf.

    Vielen Dank

    • Vintagebursche 6. Januar 2018 — Autor der Seiten

      Hey Jörg,
      erstmal Danke für die Blumen!
      Bei Charles Tyrwhitt (einer der Links) findest du auf jeden Fall auch Westen mit Schalkragen. Ansonsten könntest du es einmal bei den Sons of Savile Row (http://sosr.de/) in Düsseldorf versuchen. Die machen vergleichsweise preiswerte Maßkonfektion und können dir bestimmt auch eine Weste mit Schalkragen anfertigen.
      Beste Grüße
      Niklas

  82. Markus 13. Dezember 2017

    Meinen Gruß zuvor!

    Werter Herr Waffenbruder, ich bin durch Zufall über Ihre Seite gestolpert und absolut begeistert. Als AH kann ich Ihnen in Ihrem Bestreben der Menschheit Kultur beizubringen nur Mut zusprechen.

    Mit WBlichen Grüßen
    Markus Thiem Z!
    L! Bavaria zu Weihenstephan

  83. Bruno 2. November 2017

    Guten Tag und danke für die Bilder und die Ausführungen.

    Bitte entschuldigen Sie späte Reaktion, meine letzte Antwort scheint wohl gar nicht gesendet worden zu sein.

    Ihrer Aussage nach handelt es sich bei der Melone um einen formellen Hut. Leider haben Sie die Frage, zu welcher formellen Kleidung nun dieser formelle Hut getragen wird nicht beantwortet, denn die von Ihnen gezeigten Bilder und Abbildungen, auf denen die Herren Melone tragen, zeigen entweder Strassenanzüge verschiedenster Art oder einen Smoking. Bei beiden sind wir uns aber sicher einig, daß diese nicht zur formellen Kleidung gehören. Die auf den Bildern gezeigten formellen Kleidungsstücke – Frack und Gehrock- sind mit den passenden formellen Hüten, nämlich stumpfem Zylinder und Homburg abgebildet.

    Auf Ihre Antwort warte ich gespannt und hoffe, daß diesmal das Absenden des Kommentares klappt.

    Herzliche Grüsse

    • Vintagebursche 3. November 2017 — Autor der Seiten

      Guten Tag Herr Gläser,
      zunächst einmal ist Formalität von Kleidung keine Schwarz/Weiß-Kategorie, sondern ein gradueller Übergang.
      Der Gehrock wird schon seit einigen Jahrzehnten nicht mehr getragen und kann getrost zur historischen Darstellung gezählt werden.
      Der Frack wurde in Europa bereits in den 20er Jahren als Black-Tie-Kleidung vom Smoking verdrängt. White-Tie-Anlässe sind heutzutage höchstens noch Staatsempfänge und dementsprechend zu vernachlässigen. Wenn man also nicht in der Zeit vor dem ersten Weltkrieg stecken geblieben ist, dann ist der Smoking am oberen Ende der Formalitäts-Skala angekommen. Dahinter folgt für mich im übrigen der dunkle Geschäftsanzug, den ich ebenso als „formell“ bezeichnen würde. Zu beidem kann man Melone tragen.
      Beste Grüße

  84. Franz-Josef S. 31. Oktober 2017

    Guten Tag,

    immer wieder eine Freude den Blog zu lesen. Weiter so!

    LG aus Karlsruhe

  85. Bruno 31. Oktober 2017

    Guten Tag und danke für die Ausführungen. Nach Ihrer Auslegung ist der Bowler ein formeller Hut. Nun würde mich interessieren, welche formelle Kleidung Sie zum Bowler tragen würden.

    • Vintagebursche 31. Oktober 2017 — Autor der Seiten

      Guten Tag Herr Gläser,
      die Melone funktioniert zu fast jeder Garderobe. Hier ein Beispielbild von 1906 mit verschiedenen, zeitgenössischen Kombinationen:

      Man sollte lediglich die Farbe mit der restlichen Kleidung abstimmen und bedenken, dass Schwarz dabei die formellste Variante ist.
      Wer auffallen möchte, kann die (schwarze) Melone sogar zum Smoking tragen:

      In Großbritannien ist die Melone auch heutzutage zum dunklen Anzug im Allgemeinen sehr beliebt. Hier bei einer Parade zum Gedenktag der gefallenen Soldaten:

      Beste Grüße

  86. Bruno 27. Oktober 2017

    Guten Tag,

    Gestatten Sie mir die Frage, seit wann die Melone als formeller Hut gilt? Und in welchen Ländern?

    Mit freundlichem Gruß

    • Vintagebursche 27. Oktober 2017 — Autor der Seiten

      Guten Tag,
      die Melone ist etwa seit Anfang des 20. Jahrhunderts in den höheren Gesellschaften etabliert und folgt in ihrer Formalität nach dem Zylinder – vergleichbar mit dem Homburg. Außerhalb von Großbritannien und den USA ist die Melone aber generell unpopulär. Als zuverlässige Stil-Referenz kann man immer wieder Prinz Charles und das englische Königshaus zu Rate ziehen: http://bit.ly/2iE04bI
      Beste Grüße

  87. Dortha Vanderploeg 16. Oktober 2017

    Oh wow! Das wusste ich noch garnicht, großes Dankeschön für diesen tollen Artikel!

  88. Andrej Pfeiffer-Perkuhn 18. Juli 2017

    Wichtig ist, dass der Hut möglichst grau sein sollte. Al Capone soll seine Mitarbeiter stets aufgefordert haben graue Hüte zu tragen um von den normalen Bürgern unterscheidbar zu sein. Ob das wahr ist, kann ich nicht sagen, aber der graue Fedora muss seinerzeit geradezu ikonisch gewesen sein.

  89. Thomas 11. Juli 2017

    Eigentlich ist dieses ja kein Stiefel, sondern ein „hoher“ und damit ganzer Schuh – im Gegensatz zu den korrekt ja auch nur als „Halbschuh“ bezeichneten Tretern heutiger Machart. Bis in die erste Hälfte des letzten Jahrhunderts hätte kein Mann von Welt sich in derartigen „Halbschuhen“ in der Öffentlichkeit sehen lassen. Eine gute Bezugsquelle für hohe Schuhe: http://www.manufactum.de (Es gibt sie noch die guten alten Dinge…)
    Herzliche Grüße aus der grauen Stadt am Meer (Husum)

    • Vintagebursche 12. Juli 2017 — Autor der Seiten

      Sicherlich gehörte es dazu, dass der Schuh die Knöchel bedeckt. Das hieß allerdings auch damals schon „Boot“ bzw. „Stiefel“. Davon abgesehen ist Manufactum eine tolle Adresse. Nicht unbedingt meine erste Wahl bei Schuhen, aber für viele andere Dinge eine großartige Anlaufstelle.
      Beste Grüße aus dem verregneten Köln

  90. Bruno 5. Juli 2017

    „Leider werden aber aktuell immer wieder viel zu kurze Westen getragen. Diese bedecken Hosenbund und Taille somit eben nicht, sondern lassen das Hemd zwischen Weste und Hosenbund unschön hervorquellen. “

    M.E. liegt es eher daran, das die Unart der Damen, Hüfthosen zu tragen, bei den Männern Einzug gehalten hat. Die Hose auf dem Bauch zu tragen statt darunter verhindert aus meiner Sicht eher das Herausrutschen des Hemdes und zudem dann den peinlichen Anblick der Unterbekleidung. Hinzu kommt, daß eine kurze Weste und eine hochgeschnittene Hose optisch die Figur mehr streckt als eine lange Weste mit niedrig geschnittener Hose.

    • Vintagebursche 5. Juli 2017 — Autor der Seiten

      Hüfthosen sind definitiv auch Teil des Problems. Nichtsdestotrotz würde eine ausreichend lange Weste auch den Bund einer Hüfthose bedecken. Wobei eine Weste natürlich auch zu lang sein kann, weswegen der Kauf von der Stange ein grundsätzliches Problem ist. Vom Optimum für bestimmte Körperformen brauchen wir gar nicht erst anzufangen.

    • Buxus von Düsseldorf 10. November 2019

      Daher Hosenträger. Die ziehen das ganze nochmal etwas nach oben. Liegt oft mMn am modernen Schnitt.

      • Vintagebursche 11. November 2019 — Autor der Seiten

        Grundsätzlich kann man mit Hosenträgern den Hosenbund noch ein Stückchen noch oben bekommen, aber das Hauptproblem ist der moderne Hosenschnitt zu niedriger Leibhöhe.

  91. Bruno 5. Juli 2017

    Ist das eine optische Täuschung, daß die Werstenknöpfe ungleich hoch angenäht sind oder ist das modische Absicht?

  92. Florian 4. Juli 2017

    wie nennt sich der hemd style? hab das letztens in nem film gesehen und fand es echt stylisch. wo bekommt man solche hemden denn?

    • Vintagebursche 5. Juli 2017 — Autor der Seiten

      Hemden mit diesem schmalen Stehkragen nennt man gemeinhin „Grandad“-Shirt. Grundsätzlich bekommt man die mittlerweile fast überall. Eine Liste von besonders guten Bezugsquellen für Hemden werde ich demnächst mal in einem Beitrag aufstellen. 🙂

  93. Vintagebursche 26. März 2020 — Autor der Seiten

    Hallo Felix,
    im Buch sind bewusst keine Sakkoschnitte enthalten. Die Sakkokonstruktion war zu komplex um sie im Buch unterzubringen. Vielleicht werden wir das irgendwann mal in einem eigenen Buch behandeln.
    Beste Grüße
    Niklas

  94. Vintagebursche 27. März 2020 — Autor der Seiten

    Hallo Mark,
    DHL hat die Büchersendungen aller Crowdfunder und Vorbesteller am Montag (22.3.2020) abgeholt. Bisher soll es dort keine Einschränkungen durch Corona geben. Der internationale Versand kann aber sicher ein paar Tage länger dauern. Melde dich gerne nochmal per Mail wenn bis Ende nächster Woche nichts bei dir eingetroffen ist.
    Beste Grüße
    Niklas

  95. Vintagebursche 14. April 2020 — Autor der Seiten

    Hallo Paul,
    erstmal vielen Dank dafür, dass du unser Herzensprojekt mit dem Kauf unterstützt hast. Die Mengenangaben gibt es tatsächlich nicht im Buch. Das Problem hier ist, dass die benötigte Stoffmenge extrem von der Konfektionsgröße und vom verwendeten Stoff (mit/ohne Muster, Mustergröße) abhängt. Mustergenaue Verarbeitung ist ja auch ein Thema im Buch. Um die benötigte Stoffmenge zu ermitteln, würden wir dir empfehlen das Schnittmuster vom Bogen zu übertragen und durch auflegen auf einem Tisch – am besten mit einem Teststoff in der richtigen Breite – zu testen wie viel zu brauchst. Bei großen Mustern musst du dann auch noch sehr großzügig schätzen.
    Darüber hinaus kann ich dir die im Buch genannte Facebook-Gruppe sehr empfehlen. Hier helfen sich alle Interessierten bei solchen Fragen gegenseitig und Co-Autor Sebastian springt gelegentlich auch ein: https://www.facebook.com/groups/484886602197666/
    Ich hoffe das hilft dir weiter.
    Beste Grüße
    Niklas

  96. Vintagebursche 12. April 2020 — Autor der Seiten

    Danke für das Lob! Die deutsche Version ist versandfertig und wird dir innerhalb von ein paar Tagen zugeschickt. Du brauchst also nicht bis Oktober zu warten. 🙂

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