Klassische Herrenmode und das süße Leben.



Tweed – Outdoor-Mode für Traditionalisten

Meteorologisch beginnt der Herbst bereits im September. Je nach Region dauert es häufig noch mindestens einen Monat länger bis die Temperaturen ausreichend gesunken sind. Dann ist es jedoch höchste Zeit um seinen Dreiteiler aus Tweed aus dem Schrank zu holen. Mutige wählen Tuche mit auffälligen Mustern und Strukturen, z.B. großen Karos, Hahnentritt oder Fischgrat. Bonuspunkte gibt es bei mir für Westen mit Revers.

Tweed-Dreiteiler mit Boutonniere

Foto von Sarah Thelen

Rustikal und warm

Streng genommen handelt es sich bei Tweed um ein handgewebtes Tuch aus grober Wolle. Das macht ihn warm, schwer und widerstandsfähig. In seinen Herkunftsländern Irland, Schottland und England ist er dadurch ideal für Freiluftaktivitiäten bei denen man sich auch mal dreckig machen kann. Optisch passend und ebenso funktional eignen sich Balmorals besonders gut als Schuhwerk zur groben Wolle.

Dunkelblauer Tweed-Dreiteiler

Obwohl die Gesamterscheinung sehr elegant sein kann, sind Optik und Haptik des Stoffs eher rustikal. Ein großartiges Wechselspiel. Man assoziiert ihn mit Jägern, Förstern und dem britischen Landadel. Das wohl bekannteste Tuch ist sicher der Harris Tweed. Dieser Stoff stammt von den äußeren Hebriden in Schottland und ist seit dem Harris Tweed Act von 1993 eine gesetzlich geschützte Bezeichnung.

Kaufempfehlungen

Das Schöne ist: Aus Tweed werden nicht nur Sakkos* oder ganze Anzüge gefertigt, sondern auch Schiebermützen* und viele Alltagsgegenstände, wie z.B. Flachmänner* oder Taschen*. Stöbert einfach mal durch die Shops.

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Thema von Anders Norén